Urlaub 2020

Urlaub 2020 / Le Porge -Frankreich

Unser diesjähriger Urlaub hatte einige Vorzeichen, die für uns ungewöhnlich waren. Zuerst waren wir frische Ruheständler und konnten nach Belieben mit der Zeit umgehen. Daher buchten wir 4 Wochen vor Ort in Le Porge / Frankreich. Dann hatte ich vor, noch eine Woche nach Korsika zu fahren, dort sollte ein großes internationales Boule-Turnier stattfinden. Unseren geplanten Urlaub verlegten wir daher eine Woche früher. Gesagt getan, aber leider wurde dann doch Korsika abgesagt und brauchten daher nicht mehr los.

Nach einer ruhigen Fahrt in
2 Etappen  kamen wir an unseren Urlaubsort an und genossen das schöne Wetter, das Meer und das Essen.

Impressionen

Abenteuer und Geschichten

Es gab während der ersten Urlaubstage auch einige Aufregungen und Abenteuer.

Es fing an mit einem Elektrik Problem im Wohnwagen. Das Licht und die Wasserspülung funktionierten nicht über die 12 Volt-Batterie. Einen ganzen Vormittag benötigte ich, um den Fehler zu beheben.

Und endete in Châteauneuf-sur-Loire auf dem Campingplatz, wo ein junges Elternpaar aus Heidelberg ihren Fahrzeugschlüssel verloren hatte. Sie suchten ständig die Wege ab, auf denen sie mit den Kindern waren. In ihrer Not sprachen sie einige Mitcamper an, aber niemand hatte ihn gefunden. Da ich noch keine gute Pfadfindertat an dem Tag hatte, suchte ich auch mit und fand den Schlüssel neben einer Kinderrutsche. Die freudigen und glücklichen Gesichter der Eltern und eine Flasche Wein war mein Lohn.

Mein Freund Rob wollte seine Tochter vom Flughafen in Bordeaux abholen, da sprang sein Wagen nicht an. Die Batterie hatte sich in der 3-wöchigen Ruhe entladen. Da Rob es eilig hatte, lieh ich ihm meinen Wagen und so kam er pünktlich zum Flughafen. Später kam ein Service zu ihm und konnte die Batterie wieder aufladen.

Mit einem großen Knall krachte ein Blitz um 6 Uhr morgens in einen Baum, der von unserem Wohnwagen ca. 60-70 Meter entfernt war. Der Baum musste am gleichen Tag noch gefällt werden und der Platz gesichert werden.

Kleiner Fehler mit großer Auswirkung war an meinem E-Bike. Der Motor erbrachte keine Leistung mehr. Guter Rat war angebracht. Alle Ratschläge und Tipps führten zu keinem Ergebnis. Ich musste in eine Werkstatt. Aber in welche?? Mit Hilfe meines Freundes Rob, er spricht perfekt Französisch, bekamen wir einen Termin mitten in Bordeaux. Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam zur Werkstatt.

Mitten in Bordeaux war die Werkstatt und kein Parkplatz. Gut das Rob mitgekommen war. Wir luden das E-Bike aus und ich versuchte einen Parkplatz zu bekommen. Nachdem dies Misslang, kein freier Platz in der Nähe rief ich Rob an, um ihm zu sagen, dass ich ihn wieder abhole. Er wollte mich auch gerade angerufen haben, um mir mitzuteilen, dass das E-Bike schon wieder fertig war. Der kleine Sensor am Hinterrad hatte sich verstellt und musste nur wieder ausgerichtet werden. Auf meine Frage hin, wieviel es gekostet hat, antwortete Rob: „Nichts, der Techniker sagte, dass dies reiner Service ist“. Ich habe mich sehr darüber gefreut und war sehr dankbar.

Auch ich hatte zum Ende des Urlaubs Probleme mit meiner Wohnwagen-Batterie. Sie entleerte sich immer mehr und wurde nicht mehr von meinem Solar-Pannel aufgeladen.

Auch hier konnte mir Rob helfen. An seinem Stromanschluss konnte ich die Batterie wieder aufladen.

Tolle Fahrradtour

Wir fuhren sehr viel mit dem Fahrrad durch die Pinienwälder und konnten so viel sehen und erkunden.
Unsere größte Tour (58 Km) startete vom Camping-Platz Municipal La Grigne nach Claouey um dort über den Markt und lecker Essen zu gehen. Das Essen war vorzüglich (Fischsuppe, Assiette de Fruits de Mer, Entrecôte).

Nach dem Essen entschlossen wir uns eine neue Strecke zu fahren. Die ehemalige Bahnverbindung zwischen Andernos-les-Bains und Lacanau wurde aufgegeben und in einen Radweg umgewandelt. Wir starteten diese Strecke in Ares und fuhren direkt nach Le Porge (ca. 20 Km).

Wie es sich herausstellte, ging der Weg schnurstracks viele Kilometer gerade aus. Was nicht so schön war, dass es wenig Bäume gab, die Schatten spenden konnten. Dennoch war die Strecke sehr schön zu fahren. Geschafft kamen wir am späten Nachmittag wieder am Campingplatz an.

Ein sehr schöner Tag ging zu Ende.

La Dune

Auf dem Hinweg kamen wir in der kleinen Ortschaft „Le Temple“ an einem neuen Restaurant vorbei. Es macht von außen einen netten und guten Eindruck. Das Restaurant „La Dune“ musste also besucht werden und es kam uns auch sehr gelegen, da wir mit unseren Freunden “Godelieve und Rob” sowieso Essen gehen wollten. Wir aßen zusammen Tapas, Fisch, Calamares und Entrecôtes. Alle Speisen waren ausgezeichnet und köstlich.
Dieses Restaurant kann man nur empfehlen.

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Rückfahrt in fünf Etappen

Eine neue Erfahrung nach fast 40 Jahren Frankreich-Urlaub.
In den vielen Jahren zuvor, fuhren wir zügig zum Urlaubsziel. Anfangs in einer Etappe (ca. 12 bis 15 Stunden) mit Wohnwagen und Kindern in drei Etappen und zwei Übernachtungen. Gefrühstückt wurde morgens im Auto, damit keine Zeit verplempert wurde. So war es auch 2020 auf dem Hinweg, also zwei Übernachtungen, einmal in Châlons-en-Champagne und einmal in Couhé.

Dann gab es einige Entscheidungen im Urlaub, die uns zu einer 6-tägigen Rückfahrt mit 5 Übernachtungen brachten. Wir hatten bis montags Le Porge gebucht und uns in Neunkirchen-Seelscheid am Freitag verabredet.
Dies führte dazu, dass wir immer nur Etappen von ca. 250/300 Kilometern hatten, wir konnten in aller Ruhe morgens packen, Pausen machen und dennoch zeitig am Tagesziel ankommen.

Folgende Etappen fuhren wir:
1. Le Porge > Couhé,
2. Couhé > Châteauneuf-sur-Loire,
3. Châteauneuf-sur-Loire > Châlons-en-Champagne
4. Châlons-en-Champagne > Camping Neu-Wies – Luxemburg,
5. Camping Neu-Wies – Luxemburg > Neunkirchen-Seelscheid,
6. Neunkirchen-Seelscheid > Münster.

Für uns eine großartige Erfahrung, die wir im nächsten Urlaub auch machen werden.

Letzter Tag in Le Porge.
Abbau des Vorzeltes, noch einmal Essen gehen und am nächsten Morgen Abfahrt nach Couhé (ca. 290 Km).

Tag 2. Ein schöner Abend in Couhé.
Dieses Mal selber Essen gekocht und den Abend ruhig ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen weiter nach
Châteauneuf-sur-Loire
(ca. 280 Km).

Zwischenstop in Ambois.
Was wir so noch nie gemacht hatten, einfach anhalten, Stühle raus  und eine kleine Mahlzeit einlegen.

Tag 3 in Châteauneuf-sur-Loire.
Hier sind wir wieder Essen gegangen. Vor Jahren gab es ein chinesisches Restaurant mit einer leckeren Pekingsuppe. Das wollte ich noch einmal erleben.Nach dem Essen gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Loire.
Am nächsten Morgen weiter nach Châlons-en-Champagne (ca. 270 Km).

Tag 4 in Châlons-en-Champagne.
Die Fahrt war entspannend und wir bekamen ohne jegliche Probleme einen Platz. Leider direkt unter einer Platane, die von Tauben bevölkert wurde.

Zu einem Problem wurde, das die Wurzeln des Baumes so dick und hart waren, das kein Hering zum Abspannen des Sonnensegels hielt. Wir machten uns leckere Spaghetti Bolognese und liesen den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen weiter nach Luxenburg auf den Campingplatz Neu-Wies (ca. 270 Km).

Tag 5 in Luxenburg Campingplatz Neu-Wies.
Wir waren noch nie in Luxemburg campen. Für uns überraschend war, wie viel dort an Tourismus los war. Anfänglich hatten wir den Eindruck im Allgäu zu sein und kamen in der Nähe der deutschen Grenze zu einem kleinen Flüsschen Namens „Sauer“. Überquerte man die Brücke, war man auch schon in Deutschland.
Auch hier wieder leckeres Essen, ein sehr schön gelegener Platz und nette Menschen am Empfang.
Am nächsten Morgen weiter nach Neunkirchen-Seelscheid (ca. 190 Km).

Tag 6 in Neunkirchen-Seelscheid.
Letzte Übernachtung wieder in Deutschland. Ausgeruht und bester Laune kamen wir bei unseren Freunden in Niederkirchen-Seelscheid an. Nach der sehr herzlichen Begrüßung konnten wir den Wohnwagen bei Sahra unterstellen und gingen quer über die Straße zu Diana und Norbert. Bei einem Aperitif fingen sofort wieder gute Gespräche an. Danach haben wir gegrillt. Es gab einen in Alu gebacken Feta-Käse und zwei Salate und natürlich Entrecôte.
Am nächsten Morgen nach einem reichlichen Frühstück, fuhren wir wieder nach Hause (ca. 170 Km).

11.07.2020 BPV Cup in Ottmarsbocholt

Am 11.07.2020 durften wir endlich wieder Boule spielen. Nicht nur wir (Senden-Davert), sondern auch die nette Mannschaft aus Lemgo Lüerdissen freuten sich auf den BPV Cup und auf einen schönen Tag.

Pünktlich um 11 Uhr starteten wir auf dem Boulodrome in Ottmarsbocholt mit 3 Tête-à-tête’s. Da wir durch die Corona-Vorgaben große Abstände zwischen den Spielbahnen ziehen mussten, hatten wir auch nur insgesamt 3 Bahnen. So mussten wir die insgesamt 6 Tête-à-tête’s im Nachrückmodus hintereinander spielen.

Nach der tête-à-tête Runde stand 4 zu 2 für Lemgo machten wir erst einmal eine kleine Mittagspause. Danach ging es weiter mit den Doubletten. Hier konnte Senden-Davert wieder mit 2 Siegen aufschließen. Jetzt stand es 11 zu 10 für Lemgo.

Die Entscheidung musste im Triplette fallen. Lemgo musste eine Triplette gewinnen und wir mussten alle beide gewinnen. So wurde es noch einmal sehr spannend.
Das Triplette 1 ging an Senden Davert und in einen spannenden Match konnte das Lemgo Mixte-Triplette mit 13 zu 12 durchsetzen.

Es war zwar für uns nicht so schön, aber es war ein großartiger Tag und alle waren zufrieden. Herzlichen Glückwunsch an Lemgo-Lüerdissen und noch viel Erfolg für anstehenden Aufgaben.

Auch ein großes Dankeschön an die vielen Helfer und Organisatoren von Senden-Davert.

Corona Absagen

14.03.2020 Corona lässt grüßen.

Viele Absagen seit dieser Woche. Bundesliga-Spiele, Schulen und Kindergärten wurden bis ca. Ende März geschlossen. Auch viele Sportverbände haben ihren Spielbetrieb eingestellt, darunter auch der Deutsche Petanque Verband und einige Landesverbände.
Aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Parallel dazu auch viele Verein, die ihre Turniere bis auf weiteres abgesagt haben. Erst da fällt einem auf, wie aktiv man sein wollte und ich muss sagen, da fehlt mir auch etwas. In der Hoffnung, dass alles für uns positiv ausgeht, freue ich mich, wenn man wieder spielen und reisen kann.

16.02.2020 Hallen-Landesmeisterschaft Triplette in Düsseldorf

Für uns drei (Lisa, Norbert und ich) vom Verein PF-Davert ging es am Sonntag früh nach Düsseldorf. Eine Woche nach unserer Qualifikation, die auch ein wenig überraschend für uns war, kamen wir pünktlich an.

Viele bekannte Gesichter trafen uns an und wir freuten uns schon auf das erste Spiel. Hier trafen wir auf Spitzenspieler aus NRW. Für uns lief es sehr gut und mit voller Konzentration, konnten wir mithalten.

Sogar einen Matschball hatten wir in der vorletzten Aufnahme, den wir leider nicht machten. So stand es 12 zu 12. Dann hatte unser Gegner das größere Glück und gewannen mit 13 zu 12. Sehr schade für uns, aber viele beglückwünschten auch uns, für ein großartiges Spiel.

Uns blieb allerdings keine große Pause und schon ging es ins 2te. Spiel. Nach einem Spielstand von 4 zu 0 waren wir doch ziemlich platt und wir bauten immer mehr ab. Wir fanden kein Gegenmittel mehr und unser Gegner wurde immer stärker. So verloren wir mit einem technischen Funny.

Im dritten Spiel trafen wir auf alte Freunde. Leider gab es keine Geschenke, sondern freundliche Carreau `s.  Wir haben auch drehen müssen, da es für jeden von uns in Wellen Auf‘s und Ab’s gab. Trotz größter Konzentration gelang es uns nicht den Siegeshebel umzudrehen und verloren mit 7 ´zu 13.

In der 4ten. Runde lief es endlich besser. Schnell stand es 8 zu 3 für uns, aber dann wieder ein Einbruch im Spiel und der Gegner kam auf 8 zu 8 heran. Bitte nicht schon wieder eine Niederlage und wir sammelten unsere ganze Kraft und endlich konnten wir den ersten Sieg mit 13 zu 9 einfahren.

Jetzt noch schnell einen weiteren Sieg im 5.ten Spiel erzielen und der Tag war gerettet. Aber es wurde noch brutaler als erhofft. Der Gegner gelang ein Funny und wir waren wie gelähmt. Nichts funktionierte zum Schluss.

Auch wenn das Tages-Ergebnis es nicht hergab, waren wir uns auf der Heimfahrt einig, dass es ein schöner Tag war. Trotz Sturm „Viktoria“ kamen wir alle Gesund wohlbehalten zu Hause an.
Danke an den Veranstalter und an die gute BPV NRW Organisation.

08.02.2020 Hallen-Triplette Quali

Am Sonntag den 9.02.2020 ging es für die Mannschaft von PF Davert zur Quali Hallen-Triplette nach Schüttorf. Trotz des angekündigten Sturms „Sabine“ waren wir unermüdlich und zuversichtlich.

Pünktlich begannen die Spiele nach dem Schweizersystems 5 Runden mit Zeitbegrenzung 60 Minuten und 2 Aufnahmen. Dennoch war die Halle pickepacke voll, so dass wir 4 Hängepartien hatten. So verrann die Zeit für Minute, für Minute. Die erste Runde war komplett mit Hängepartien nach 2,5 Stunden zu ende. Wenn dies so weiter ging, wären wir noch tief in der Nacht in Schüttorf, unfassbar ein sche… Modus.

Nun denn, gleich in der ersten Runde fing alle super an. Schnell stand es 10 zu 0 für uns und es schien ein tolles Spiel zu werden. Dann der erst Punkt für den Gegner, dann der zweite und so fort. Wir hatten keine Erklärung warum wir das Spiel nicht wieder kontrollieren konnten und schafften es nicht den Sack zuzumachen. Da war es da, das technische Funny, aus die Maus.

Wir wollten schon aufgeben und nach Hause fahren, aber das macht man ja nicht. Also auf und in die zweite Runde. Wieder gelang es uns einen respektablen Vorsprung herauszuspielen und dieses Mal konnten wir ihn über die Zeit bringen. Die 60 Minuten waren vorbei und die beiden letzten Aufnahmen musste es bringen.

Es stand 10 zu 7 für uns und irgendwie verpatzen wir die Aufnahme und mussten zusehen, wie der Gegner einen Punkt nach dem anderen brachte. Es lagen bereit 3 Punktkugeln vom Gegner und man wollte noch mehr. Mit einem Riskanten Wurf, hatten wir das große Glück und unsere Kugel wurde leicht bewegt und hatte schließlich den Punkt. Nun stand es 11 zu 7. Letzte Aufnahme und der Gegner musste alles riskieren. Unsere erste Kugel lag direkt an der Sau, so dass wir den Gegner zwangen zu schießen. Das tat er auch und mit dem zweiten Schuss flog die Kugel samt Schweinchen aus dem Spielfeld. Sieg für uns mit 11 zu 7 und die Welt hatte uns wieder.

Die Zeit verrann unentwegt und die Spielleitung hatte die die großartige Mitteilung, dass bedingt durch den Sturm nach der 4. Runde die Quali zu Ende ist. Wer wollte, konnte sogar nach der 3ten Runde gehen.

Wir blieben und konnten in der 3ten Runde wieder mit 8 zu 0 beginnen, bevor der Gegner punktete. Wir hatten schon die erste Partie im Kopf, aber waren dann doch froh, dass wir den Sieg mit 13 zu 8 einfahren konnten.

Vierte und letzte Runde war für uns ganz entspannt, da wir nicht davon ausgegangen waren weiter zu kommen. Dem Gegner erging es allerdings nicht so, er wollte unbedingt gewinnen und machte uns das Leben schwer. Bei uns klappte wieder alles, super gelegt, super geschossen und taktisch richtig eingestellt siegten wir zu 4.

In der Zwischenzeit war das Internet unterwegs und wir konnte es nicht mehr finden. Ich sollte den PC mit nach Münster nehmen und damit auch die Hängepartien noch abwarten, bevor das Ergebnis hatten und nach Hause durften.

Zu unserer großen Überraschung hatten wir den 6ten Platz gemacht und waren damit der erste Nachrücker. Eine Mannschaft hatte schon abgesagt, so dass wir noch Vorort wussten, dass wir uns qualifiziert hatten. Große Freude bei PF Davert.

Danke an die Organisation, die aus der ganzen Sche… noch das Beste machte.

18.-19. 01.2020 Hauptlehrgang des DPV-Kaders

Am Wochenende des 18./19. Januar 2020 fand in der Boulehalle Saarbrücken/Gersweiler ein Hauptlehrgang des DPV-Kaders statt.

Pünktlich um 9:00 Uhr begann am Samstag, dem 18. Januar 2020 der Lehrgang aller Kadergruppen des DPV. Die Kader der Jugend, Espoirs, Senioren und der Altersgruppe 55+ (alle w/m) und ihre Trainer und Coaches wurden kurz von Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler begrüßt. Er gab in seiner Ansprache einen Ausblick auf die diesjährigen Welt- und Europameisterschaften, verwies aber auch schon auf das nächste Jahr, in dem die World Games in Birmingham/USA stattfinden.

Ich durfte auch im Auftrage dorthin, um Bilder vom Lehrgang und aktuelle Fotos aller Kadermitglieder zu machen. Diese werden für die Außlandseinsätze benötigt und auch für den Neuaufbau der DPV Homepage gebraucht.

Link zum Bericht “DPV Kader Lehrgang”

 

17.01.2020 Almelo Cup Tag 1

Almelo Cup 2020

Am Freitag den 17.01.2020 startete der Almelo Cup pünktlich in die Saison.
Start wie immer um 19:00 Uhr. Es gab eine Neuigkeit in diesem Jahr. Gespielt wurde in 40 Minuten mit 2 Aufnahmen. Bisher waren es 60 Minuten ohne weitere Aufnahmen. Ich war neugierig wie dies funktionieren sollte.

Erste Partie konnten wir souverän gewinnen und das mit den 40 Minuten funktionierte auch gut.

In der zweiten Partie stand es nach 40 Minuten und der letzten Aufnahme 8 zu 8. Wir hatten bessere Voraussetzungen als unser Gegner, aber wir konnten ihr Punktkugel nicht mehr wegbekommen und verloren unglücklich.

Nun musste das 3 und letzte Spiel am Abend es bringen. Hier waren wir sehr konzentriert, haben gut vorgelegt und fast 100% Schuss Treffer. So stand es bereits nach 35 Minuten 13 zu 3 für uns.

Zufrieden bin ich dann nach Hause gefahren.

12.01.2020 Ausstellung “Turner – Horror and Delight”

Wir konnten ein Weihnachtsgeschenk am Sonntag umsetzen.
Ein Besuch in der Ausstellung “Turner – Horror and Delight” im Landesmuseum Münster, mit anschließenden Essen gehen im Restaurant „FIU“.

Was uns sehr beeindruckte, war die Tatsache, das Münster am Sonntag lebt und als Westfalen-Metropole ihrem Namen gerecht wurde. Mit so vielen Menschen hatten wir nicht gerechnet.

 

Die Ausstellung war sehr stark frequentiert (s. Foto) und das war kein Wunder, da diese von London nach Münster gekommen war und dann nach New York weiterzieht. Also, wer sie sehen möchte kann es noch bis zum 26.01.2020.

Nach gefühlten 40 Minuten waren wir endlich drin und ich war froh, dass ich für uns ein Audioguide besorgen konnte. Denn mit vielen Informationen wurden wir über die einzelnen Phasen und Bilder des Künstlers versorgt, die wir aufsaugten wie ein Schwamm.

Ich gebe für zu, dass ich kein Kenner der Malerei bin und ich diese Informationen sehr nötigt hatte. Aus Leihensicht, kann ich nur sagen, dass Turner in vielen Exemplaren das Lichtspiel der Natur versuchte wiederzugeben und das in Öl und in Aquarell. Es ist ihm perfekt gelungen.

Für uns war es ein sehr schöner Ausflug und das anschliessende Essen im FIU rundetet den Tag ab. Wir fuhren zufrieden wieder Nachhause.

11.01.2020 “2.te Grafschafter Winterspiele”

Vize Meister 2020

Senden Davert wurde zum 2.ten Grafschafter Winterpokal als Titelverteidiger eingeladen.

Mit fast vollständiger Mannschaft (Lisa, Helga, Norbert, Julian, Ralf, Michael, Berthold und Heinz) traten wir gerne an. Nur Hubert und Ulli konnten leider nicht kommen und versäumten ein großartiges Turnier.

Wir hatten die Vorrunde in 2019 mit drei Siegen gewonnen und wurden damit automatisch im Final-A-Pool. Die Stimmung war herausragend und bei allen Teilnehmern führte dies zu viel Spaß. Es war wieder eines dieser angenehmen Turniere mit besonderem Charm.

In der ersten Runde mussten wir gegen Georgsmarienhütte spielen. Wie es zu erwarten war, auf den Bahnen 10-12. Nicht gerade leichtesten Bahnen.  Mit viel Mühe konnten wir mit 4 zu 1 gewinnen.

In der zweiten Runde ging es gegen die starke Mannschaft vom FSV Füchtenfeld, die wir 2019 noch mit 3 zu 2 schlagen konnten. Auch hier wieder das Pech mit den Bahnen. Mit den Bahnen 1 bis 3 kamen die schlimmsten, die Schüttorf zu bieten hat. So verloren wir beide Tripletten und in der Doublette-Runde konnten wir nur ein Spiel gewinnen. Damit stand es 1 zu 4 gegen Füchtenfeld.

Es stand nun 1 zu 1 an Runden und die letzte musste es nun bringen. Es ging gegen den Hausherrn „Grafschafter Petanque Verein“. Seine Platzkenntnisse nutze er redlich aus, besonders auf Bahn 1. Schnell stand es 1 zu 1 bei den Tripletten, wo wir wieder es schwer hatten. Dieses Mal konnten wir uns aber bei den Doubletten durchsetzen, wenn auch nur knapp.

Mit zwei Siegen waren wir auf Platz 2 und damit Vize-Pokalsieger. Allen Mannschaften möchten wir unseren Dank aussprechen, es war wieder ein magischer Tag, voller Freundschaft und Harmonie. Trotzdem kam der nötige Ernst auf und so wurde es ein wundervoller Turniertag.