2021 / Projekt Hochbeet

Nun ist es endlich so weit.

Lockdown macht es möglich. Wir wollten seit vielen Jahren ein Kräutergärtchen und Hochbeet haben. Unsere kleine Grundstücksecke dier dafür vorgesehen war, wurde aber in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt. Nun soll es etwas werden.

Erste Maßnahme war, die Ecke vom Grün und Schutt zu beseitigen und was sich alles dort angesammelt hatte.

 

Unsere Johannisbeeren-Büsche konnte ich an einige Nachbarn verteilen, die anderen Büsche kamen weg. Bis auf einen, dieser wurde spät eingesetzt und musste sich in den letzten Jahren durchsetzen. Er ist so stark und ich versuche ihn zu retten.

Nachdem die Pflanzen verschenkt und beseitigt wurden, hatte ich ganz vergessen, dass im Keller eine Seite immer feucht wurde. Da ich sowieso alles erneuern wollte, nahm ich mir vor auch den Bagger zu besorgen.

Dafür mussten noch die Pflastersteine, Gehwegplatten, sowie Kantensteine herausgeholt werden. Es sollte ja eine neue Fläche für das Hochbeet werden.
Die Platten, Kanten-, und Pflastersteine wurden beiseite gelegt, da sie später wieder verwendet werden sollen.

Hurra, der Bagger ist da.

Endlich ist der Bagger da und es konnte losgehen. Die Seite zum Nachbarn wurde, soweit es möglich war, abgedeckt, damit wir nicht noch zusätzliche Arbeit hatten.Gesagt getan. Behutsam konnte mein Busch, den ich ja retten wollte, ausgehoben werden. Ich hoffe, dass er es übersteht und nicht eingeht.

Der Bagger musste einiges leisten, da wir das Regenfallrohr bis zum Abfluss öffnen mussten. Nachdem dies erledigt war, konnten wir feststellen, dass das Fallrohr undicht war und vermutlich dies dazu führte, dass sich Feuchtigkeit im Keller bildete.

Wir wollten jetzt eigentlich das Rohr erneuern und gut ist, aber Stefan sagte, das es Sinn macht das Abflussrohr vorher noch zu überprüfen. Die Rohrreinigungsfirma konnte schon am nächsten Tag.

Next Step…..

Nachdem ich sicher gehen wollte, hatte ich ein Rohrreinigungsunternehmen beauftragt das Abflussrohr zu überprüfen. Ein junger Mann kam pünktlich mit großem Gerät. Ich dachte noch, ein wenig übertrieben, aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Die Kamera kam vom Regenfallrohr keine 3 Meter (kurz vor der Garage) weit. „Rien ne va plus“, was nun?
Jetzt war Rohrspülung angesagt. Es lief weiter, bis ca. 6 Meter (kurz hinter der Garage). Danach lief wieder nichts mehr. Endlich verstand ich, warum der nette junge Mann großes Gerät mitgebracht hatte. Mit der Rohr-Fräse musste es gehen. Ich fragte auch nicht mehr wie weit wir sind. Da hob sich der Kopf des Monteurs und er sagte, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche ich zuerst hören wollte. Nun JA, ich entschied mich für die schlechte und das war, dass drei Rohbrüche von der Garage bis zum Schacht sind.

Die gute Nachricht, dass das Rohr (18,5 Meter) aber frei war und das Regenwasser abfließen kann.

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten, Rohre erneuern oder von innen abdichten (Pflaster mit Luftdruck anbringen).

Bevor der Bagger zurückkommt und wir wissen, wie wir mit den Rohrbrüchen umgehen wollen, ist es angesagt, dass die Fenster entrostet werden.

Die alten Fugen müssen gereinigt und wieder neu gefugt werden. Dann trocknen lassen und die Wand mit dem Schrubber reinigen.

Nach dem Fugen kommt neu Bitumen. Auch hier wieder erst die Wand abwaschen, trocknen lassen. Danach die Dichtungsfarbe auftragen -es ging erstaunlich gut zu verarbeiten.  

Im Laufe der Jahre hat der Zahn der Zeit an den Kellerfenstern genagt. So wurde es Zeit sie mal wieder zu putzen, die Gitter zu entrosten und Rostschutz aufzupinseln.

Da im Keller die Fenster mit Regalen zugestellt sind, hatte ich viel Mühe die Arbeiten an den Fenstern durchzuführen. Mit mehreren Muskelkatern war es eine Tortur.

So jetzt noch die Endlackierung (in Silbergrau – für die Nachbarn) und gut isses.

Stepp 7

Pünktlich vor Pfingsten kam der Bagger zum Zweiten Mal.

Zuerst wurde ein Stück vom Abflussrohr erneuert und die Rohre mit dem Regenfallrohr verbunden.

Stepp 8

Graben wieder schliessen, Wurzeln raus und die Erde wieder glätten.
Aufräumen und Pfingsten kann kommen.

Bei den Baggerrarbeiten haben sich einige Abdeckplatten auf der Garagenmauer gelockert. Diese müssen wieder sicher halten.

Also, ran an den Hammer und Besen und die Mauer frei machen und säubern. Wie zu erwarten war, lockerten sich nicht nur die Platten, sondern auch gleich einige Klinkersteine. So ein misst, mehr Arbeit als gewollt.

Nach einigen Stunden war dann erste mal alles fertig.

Heute habe ich begonnen die Kantensteine im Vorgarten freizuschaufeln.
Großer Aufwand bestand darin, die Wurzel des Ahorn-Bäumchens zu kürzen, Kettensäge und Fuchsschwanz mussten sehr viel leisten.

Danach heißt es den Bauschutt und das Grünzeug zur Müllkippe nach Coerde bringen.

Anschließend ging es in den Baustoffhandel, um Splitt zu besorgen. Meine zwei Kübel waren ja gerade frei geworden. 12 Eimer wurden es und reicht erst einmal.

Nun ging es zum Baumarkt, um eine 300 Liter Wassertonne zu kaufen, die gerade im Angebot war. Gesagt, getan und ab nach Hause.

Zuhause angelangt, musste alles wieder ausgepackt werden -jetzt weiß ich meinen kleinen Anhänger richtig zu schätzen.

Zu guter Letzt noch den Rhododendron gießen und Feierabend.

Die ersten Kantensteine werden heute (Samstag, 5.6.2021) gesetzt.

Dafür habe ich mir eine Schablone gebaut, um den Abstand (ca. 26 cm) zum Haus gleich zu bekommen.
Nach den Kantensteinen wird eine Unkrautsperre in das Bett gelegt und mit Splitt ein wenig aufgefüllt. Danach werden meine Pflastersteine wieder eingesetzt. Dies mit einem kleinen Gefälle vom Haus weg.

Bevor dies aber stattfindet, müssen alle Kantensteine aber gesetzt werden. Heute habe ich den Anfang geschafft.

Ich wollte schon mein Tagwerk beendet haben, da bekam ich doch noch die Idee den Ahorn-Stumpf auszubuddeln. Der Ahorn nervt mich schon sehr lange und ich konnte ihn nie ganz beseitigen, er kam immer wieder. Mit einer neuen Kettesäge habe ich es dieses Mal geschafft und ich hoffe, dass ich der Sieger bleibe. So ganz traue ich den Braten nicht.

 

Heute (Montag, 7.6.2021) wurden die Kantensteine im Vorgarten gesetzt.

Hier habe ich noch einige Wurzel vom Ahorn und Blauregen beseitigen müssen. Sehr mühsam. An Kantensteinen wurden die alten und teilweise gebrochene Steine genutzt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden obwohl es ein Profil besser gemacht hätte.

Heute (Dienstag, 8.6.2021) wurde einwenig vorbereitet.

Plastersteine nach vorn holen, Kantensteine bereitlegen, Alte Wurzeln der Rose beseitigen und Erde im Vorbeet auffüllen.

 

Heute, (Mittwoch, 9.6.2021) wurden die letzten Kantensteine gesetzt.

 

Donnerstag 10.6.2021 fange ich mit der Pflasterung an.

Erst das Bett glätten und auf die richtige Höhe bringen.

 

Freitag 11.6.2021 geht es weiter mit der Pflasterung.

Erst das Bett glätten und auf die richtige Höhe bringen.

Samstag 12.6.2021 wird nur einwenig aufgeräumt und vorbereitet. Am Montag wird Material geholt und noch klein Erdarbeiten durchgeführt.

Montag 14.6.2021 , heute haben wir uns viel vorgenommen. Zuerst Material holen (einwenig zuviel Splitt), danach den Kantenstein setzen um die beiden Bereiche (Vorgarten und Hochbeet-Areal) zu trennen. Dann die Fläche wo das Hochbeet hinkommt begradigen und provisorisch die Platten und die Fläche mit Splitt auffüllen.

Vielen Dank an Jantina und Alexander Tagesziel voll erreicht.

Dienstag 15.6.2021

Heute konnte ich nur die fehlenden Pflastersteine besorgen 75 Stück (10 cm x 10 cm x 5cm).

Mittwoch 16.6.2021

Heute bin ich früher angefangen um einiges zu schaffen. Zuerst habe ich die restlichen Pflastersteine eingebaut und mit Splitt geschlemmt.

Dies ging erstaunlich schnell, so dass ich noch genügend Zeit für den Weg (Kantenstein bis zur Fläche Hochbeet) hatte. Die Fläche hatte sich wieder festgetreten und ich musste mit der Gartenhacke einiges auflockern. Dann den Mutterboden raus schüppen und Unkrautfolie hineinlegen.

Nun füllte ich das Bett mit Split und verlegte meine Gehwegplatten.

Feierabend für heute.

 

Mittwoch 18.6.2021

Jetzt müssen noch die letzten Gehwegplatten in Split gelegt werden und dann die Fläche für das Hochbeet vorbereitet werden.

Da ich noch zwei Betonzaunpfähle hatte und ich die Fläche ohne Gefälle haben wollte, war diese eine gute Abstützung. Leider waren sie auch sehr schwer. Mit großem Aufwand und viel Schweiß ist es mir gelungen. Ich war aber auch fix und fertig.  

Dann noch die Platten legen und fertig für heute. Im Split soll das Hochbeet dann stehen.

Leider habe ich einige dieser Platten nicht in Waage gelegt, sodass ich morgen noch einmal Hand anlegen muss. Dennoch bin sehr zufrieden.

Feierabend für heute.

 

Samstag 19.6.2021

Leider musste ich einige Platten wieder hochnehmen, da sie nicht in Waage waren. Danach noch einwenig aufgeräumt und gut ist es.

Donnerstag 24.6.2021

Heute haben wir das Hochbeet selbst aufgebaut. Viele Einzelteile und noch mehr Schrauben. Auch die Zusammenarbeit klappte gut.

Leider musste ich festellen, das die Länge (vom Zaun zum Gehweg) zu kurz ist. Der blöde Zaunpfahl stösst gegen das Hochbeet und und schon fehlen einige Zentimeter.

Freitag 25.6.2021

Das entstandene Problem mit dem Betonzaunpfahl konnte schnell behoben werden. Ich hatte noch ein dickes Stück Kantenstein, das ich passend mit der Flex geschnitten habe. Nun passt das Hochbeet dahin, wohin wir es haben wollten.

Dann ging es ans aufräumen, Dachpfannen an dies Seite, gute Gehwegplatten stapeln und den Schutt ins Hochbeet. Viel Arbeit, aber schon war einigermaßen aufgeräumt.

Dann ging es ans begradigen der Erdfläche. Hier erst alles umgraben, Wurzeln harken und beseitigen, dann mit der Hacke alles klein machen und zu guter letzt noch einmal harken, fertig.

Mittwoch, 11.8.2021

Nach dem Urlaub waren wir sehr überrascht. Alle Pflasterungen und Platten haben sich in der Urlaubszeit gesenkt. Schöne Schei…., Ursache war wohl ein extremer Regen in unserer Abwesenheit. Jetzt muss alles wieder aufgenommen, aufgefüllt und neu gepflastert werden. Da der Herbst bevor steht, werde ich es im Frühjahr machen, in der Hoffnung, dass der Boden sich bis dahin gesetzt hat.

Freitag + Samstag, 13/14.8.2021

Nun ist der Wassertank dran. Zuerst ein Fundament setzen, Schablone bauen und der Beton hinein. Warten, bis das Fundament aushärtet.

In der Zwischenzeit den Anschluss von der Dachrinne zum Wassertank legen. In der Dachrinne selbst ein Gitter anbringen, um keine Dreckklumpen in den Tank zu bekommen. Dann den Tank aufstellen und einen Probedurchlauf und fertig. Jetzt abwarten ob die Anschlüsse dicht sind.

 

Mittwoch + Donnerstag, 18/19.8.2021

Am Wassertnak wurde die Windsicherung und der Überlauf eingebaut.
Die Regenrinne am Schuppen wurde gereinigt und musste einwenig versetzt werden, damit es besser abläuft.

24.08.2021 Pflaster aufnehmen und abrütteln

Heute soll es etwas werden, es muss das Pflaster und die Kantensteine wieder aufgenommen werden. Mein Sohn Alexander hilft mir, Gott sei Dank.

Also, die Platten werden aufgenommen, der Splitt versucht zu retten und das Tuch gegen Unkraut beiseitegelegt. Dann die Pflasterung wird gelockert und mit der Schubkarre beiseitegelegt. Zuletzt die Kantensteine herausgezogen und gestapelt gelagert.

Jetzt die eigentliche Arbeit, mit dem Rüttler (ausgeliehen) den Untergrund abrütteln. Das Ding spring an, aber ist nach 15 Sekunden wieder aus. Noch einmal, das Gleiche. Nach ein paar Minuten hatten wir die Maschine einigermaßen im Griff. Wir hatten zuerst einmal ab gerüttelt und dann den nächsten Belag aufgetragen und wieder verdichtet. Da die Maschine nicht wollte, haben wir aufgehört und wieder zurückgebracht.

Jetzt soll der Boden erst sich weiter setzen und im Frühjahr werde ich neu Pflastern. Nun werde ich die Platten zum Garagentor fugen, die Fenster lackieren und den Zaun anmalen.

02.09.2021 Das erste Beet wird gerichtet

Eine einfache Umrahmung, Erde bewegt, Unkraut gezupft und geharkt.