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Am Sonntag den 7.7.2019 fing die Landesmeisterschaft in Lintorf pünktlich um 9:30 Uhr an. Lisa hatte bei uns übernachtet und nach einem guten Frühstück ging es dann früh los.

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Am Samstag den 6.7.2019 fuhren Lisa Barten und ich zur Mixte-Meisterschaft nach Paderborn. Gemeldet waren 52 Mannschaften, die sich für die Landesmeisterschaft qualifizieren wollten.

Stimmung und Wetter waren gut, also konnte es losgehen.

Gleich in unserer ersten Runde mussten wir auf der Bahn 5 spielen. Wer sie kennt, weiß das dies einer Asphaltstrecke am Hang nahekommt. Normal gelegt, bedeutet das die Kugel 2 Meter hinter der Sau zum Liegen kommt. Man fängt unwillkürlich an zu kullern an und dies bedeutet, dass sie unkontrolliert ihre eigenen Wege sucht. Beim Schießen muss man schrappen oder direkt aufs Eisen. Beides muss auch gekonnt sein…..

Nun aber zu viel gejammert, da es ja beide Mannschaften betrifft. In unserem Fall hatte sich der Gegner schneller darauf eingestellt und wir verloren die Runde zu 8.

Nun aber Konzentration. In der zweiten Runde mussten wir auf der Bahn 3 spielen. Diese sah schon besser aus, da vielmehr Material darauf lag. Gott sei Dank, hier konnte man Portée spielen. Und das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Von uns kam starkes Legen und hervorragendes Schießen. Unser Gegner versuchte alles, um dagegen zu halten was ihm nicht gelang. Wir gewannen souverän zu 7.

Nach dem 1 zu 1spielten wir auf den unteren Bahnen. Hier liegt sehr viel Splitt und man konnte normal spielen. Auch in dieser 3 Runde gelang uns alles und wir ließen dem Gegner keine Change. Wir gewannen zu 4 und glaubten schon an die Qualifikation.

Weiter in die Runde 4. Hier mussten wir enorm kämpfen. Wir lagen ständig zurück. Der größte Abstand war 4 zu 11 und da sahen Lisa und ich uns an und wir beschlossen dies nicht hinzunehmen. Mit höchster Konzentration und Präzision holten wir langsam auf. Nach 70 Minuten stand es auf einmal 10 zu 11. Es folgte die vorletzte Aufnahme. Wir konnten diese noch zu einem Remis nutzen und es stand 11 zu 11. Letzte Aufnahme und sofort konnten wir durch eine sehr gute Kugel Druck aufbauen. Erst mit ihrer letzten Kugel konnte der Gegner den Punkt legen. Nun kam Lisa und sie schoss die Kugel weg, aber auch das Schweinchen. Dieses landete im hinteren Bereich, wo die nächste Kugel 1,5 Meter entfernt war. Wir hatten also freie Bahn und beendeten die Partier mit 13 zu 11. Große kämpferische Leistung und es stand 3 zu 1 an Siegen.

In der 5 Runde kamen wir wieder auf den Boden zurück. Trotz gutem Spiel war der Gegner in allen Belangen überlegen und wir verloren zu 3. Nun stand es 3 zu 2 an Siegen.

Da wir unbedingt zu Landesmeisterschaft wollten, rissen wir uns zur letzten und entscheidenden Runde zusammen. Gott sei Dank, starteten wir wieder sehr souverän und lagen nach 3 Aufnahmen mit 8 zu 0 in Führung. Nun hieß es weiter machen und auch die 4 Punkte, die wir abgaben, brachte uns nicht aus dem Konzept. Sieg mit 13 zu 4

Nun hatten wir 4 zu 2 Siege und belegten den 16 Platz. Dies hieß, Qualifikation. Ratingen-Lintorf wir kommen.

Am 15-16.06.2019 DM Triplette in Bad Pyrmont

Deutsche Meisterschaften in der Triplette.

Am 15. – 16. 06.2019 wurden in Bad Pyrmont die Deutsche Triplette-Meisterschaft ausgerichtet. Bei bestem Wetter und Ambiente fanden die Vorrunde und Finals statt.

128 Mannschaften und ca. 600 bis 800 Zuschauern an beiden Tagen konnten spannende Spiele erleben.

Am Ende konnte sich die neuen deutschen Meister aus Nordrhein-Westfalen sehr freuen, sie gewannen mit 13 zu 10 nach anfänglichen 7 zu 0. Dann stand es auf einmal 9 zu 10. Aber mit höchster Präzision gelang es Florian Korsch, Robin Stentenbach und Moritz Rosik noch den Titel zu holen.

Bei diesem sehr spannenden Finale haben die Vize-Meister Tobias Fehrenbach, Sönke Backens und Matthias Laukart aus Baden-Württemberg ihr Können mal wieder gezeigt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler.

Christoph Roderig und ich haben viele großartige Momente Live übertragen (Links DPV-Homepage, You Tube und Facebook). Dies war bisher unsere beste Übertragung und wir sind stolz, dass immer weniger Pannen passieren. Wir haben festgestellt, dass wir noch viel Luft nach oben haben und werden diese auch noch einatmen müssen. Zum ersten Mal hatten wir 568 Zuschauer gleichzeitig an ihrem Empfänger. Einigen geht es schnell genug oder besser und es war ihnen nicht recht, da können wir nur sagen, einfach abschalten. Huch, da waren es nur noch 568 Zuschauer.
Wir werden weiter machen und haben bereits einige Projekte im Visier.

Dank an den DPV-Präsidenten Michael Dörhöfer, der dieses Experiment der Live-Übertragung ins Leben gerufen hat.

Triplette 2019 Landesmeisterschaft NRW in Brühl

Wie berichtet, haben sich Wolfgang Porten, Dieter Radisic und Heinz Zabel für die Landesmeisterschaf Triplette in Brühl qualifiziert. Früh ging es los. Unser Treffpunkt war an der Feuerwache Münster um 6:45 Uhr. Sonntagfrüh, da geht unsere Hoffnung auf wenig Verkehr in Ordnung. Gut 45 Minuten zu früh kamen wir in Brühl an und unser Motto war, nur einen schönen Tag zu verleben. Die Plätze um das Sportzentrum Brühl waren unterschiedlich, wie man es kaum wo anders findet. Der Ausrichter BTV hatte an alles gedacht, es gab sogar einen Shuttle zu den Ascheplätzen am nahegelegenen Spielplatz.

Einen Kaffee getrunken, angemeldet und es ging pünktlich los. Wir durften gleich gegen die Quali-Meister (Daniela De Laet / Georg Chios / Karl-Josef Klasen) aus Niederrhein antreten. Unser Platz hinter dem Gebäude stand zu 50% im Schatten.

Wir hatten große Schwierigkeiten, bis wir auf Augenhöhe mitspielen konnten. Leider war der Abstand zu groß geraten und wir verloren 13 zu 7.

Auch in der 2ten Runde kamen wir erst schwer in unser Spiel. Lagen wir nach 4 Aufnahmen noch mit 2 zu 8 zurück konnten dann aber noch uns zum 11 zu 11 heranarbeiten. Danach machte unser Gegner (Marec Basler / Florian Börger / Lukas Rüter) aber alles klar und gewann mit 13 zu 11.

In der dritten Runde konnten wir unseren ersten Erfolg verbuchen. Witzig war, dass es die gleiche Mannschaft (Holger Patzelt / Manuel Möller / Ulrich Windmüller) vom Quali-Tag war.

Runde 4 mussten wir auf dem Ascheplatz spielen und hatten uns per Shuttle bringen lassen. Natürlich mussten wir auf Bahn 30 spielen, die nur aus Schrägen bestand. Nur über einen schmalen Grad konnte die Kugel sauber laufen. Unser Gegner (Fidai Kara / Axel Saeger / Graziano Cecchetti) kannte sich wohl schon aus, so dass nur wenige Kugeln versprungen und sie in haushoch Führung gingen (13 zu 3) und sie auch nicht mehr abgaben.

In der fünften Runde trafen wir auf eine junge Mannschaft (Michael Kulinna / Elias Kulinna / Manuel Paul Politz). Diese wollten wir nicht verlieren und konzentrierten uns noch einmal. Schnell gingen wir in Führung, aber der Gegner war penetrant und folgte uns ständig, So gewannen wir verdient aber gehetzt mit 13:10.

Letzte Runde und dann doch noch einmal eine starke Mannschaft (Volker Bergmann / Ralf Kucharschewski / Stefan Eisenhut). Wieder ein schwerer Boden, auf den wir uns gern eingespielt hätten. Dafür hatten wir aber keine Zeit. Unsere Motivation war am Tiefpunkt angelangt und so verloren wir ohne große Gegenwehr. Die Partie endete 13 zu 3 und wir konnten endlich nach Hause fahren.

Im Großen und Ganzen war es ein schöner Tag, an dem wir viel üben konnten. Taktik, Schießen und Legen auf schwierigem Terrain. Besonders positiv war unser Teamspirit und der Heimweg wurde daher eher kurzlebig.

Triplette-Meisterschaft 2019 in Beelen

Am Samstag den 1.6.2019 haben wir in Beelen die Triplette-Meisterschaft gespielt. Wir heißen: Wolfgang Porten, Dieter Radisic und Heinz Zabel. In dieser Konstellation haben wir noch nie zusammengespielt und freuen uns auf die Erfahrung, die wir machen werden.

Das Wetter hatte schon einmal einen riesen Sprung gemacht. Von starker Bewölkung, etwas Kälte gab es Sommerliche Temperaturen bis zu 30 Grad.

Nun zum Turnier:
Gleich zu Beginn gab es einen Sieg für uns, so konnte es weiter gehen. Unser Gegner war (Frank Goldberg / Hubert Bäumer / Loai Abou Daher).

Zweite Runde und wir treffen auf eine sehr stake Mannschaft (Mathis Schulz / Marcell Kunz / Abderrahmane Khoufache). Hier konnten wir weite Strecken mithalten und auf Augenhöhe mitspielen. Zu guter Letzt mussten wir uns 13 zu 7 geschlagen geben.

Runde 3 war schon ein wenig angenehmer. Der Gegner (Holger Patzelt / Manuel Möller / Ulrich Windmüller) musste mit uns auf den Ascheplatz, wo ein Hochportèe viele Punkte brachte. So gewannen wir zu 7. Spielstand 2 zu 1 für uns.

In der Runde 4 hatten wir als Gegner die Mannschaft aus Senden Davert. Nach anfänglicher Führung (8 zu 2) funktionierte das ein oder andere nicht mehr. Mehrere Löcher und die Portée `s kamen nicht mehr und Schwobs haben wir mit 8 zu 13 verloren.  Nun stand es 2 zu 2 und es mussten die zwei letzten Spiele es bringen.

Die 5te Runde war durch sehr viel Hitze geprägt und wir waren sehr glücklich, dass wir auf den Schatten-Schotterplatz kamen. Unser Gegner (Peter Schmidt / Bernd Hänsel / Toni Roßdeutscher) kam mit dem Schotterplatz nicht gut zurecht und wir konnten immer wieder in Führung gehen. Mit 13 zu 7 gewannen wir zum Schluss und es stand 3 zu 2 an Siegen und Niederlagen.

Das letzte Spiel durften wir auf dem Parkplatz-Plätzen gegen Claudia Helms / Thomas Gebauer / Bruno Absalon spielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (2 zu 11) kamen wir wieder ins Spiel. Letzte Konzentration und Kondition brachten uns noch auf 10 zu 11 heran. Dann mussten wir doch noch geschlagen geben. Endergebnis war dann 3 zu 3 Siegen und ein Platz 17 in der Tages-Liste.

16 Mannschaften kommen weiter und wir haben den Platz 17. Nun wurde es spannend. Nach langer Verhandlung und einer Runde Bier konnten wir Angelika Bergob / Guido Bergob / Willi Dreesmann überzeugen abzusagen (ist scherzhaft gemeint), Danke.

Damit waren wir qualifiziert bei der Landesmeisterschaft am nächsten Tag in Brühl teilzunehmen.

Zur Hallen-Mixte-Meisterschaft 2019 traten Gesa und ich an. Voller Erwartungen und Spaß kamen wir pünktlich an. Es waren für den Samstag in Schüttdorf 30 Teams gemeldet. Bei dieser Menge mussten wir mit 3 Hängepartien spielen. Ansonsten wie immer, 5 Runden Schweizersystem, 60 Minuten mit 2 Aufnahmen.

Schnell war die erste Runde ausgelost und wir mussten gegen das auf 1 gesetzte Team spielen. Auf Augenhöhe spielten beide Teams Punkt für Punkt. Nach 60 Minuten stand es 10 zu 10. In der ersten Nachspielaufnahme konnte sich der Gegner nur durch einen Sau-Schuss retten. Nun kam die letzte Aufnahme und ich verlegte alle meine drei Kugeln, was den Spielverlauf total auf den Kopf stellte. Dank Gesas geplanten Sau-Schusses musste eine weitere Aufnahme gespielt werden. Wieder ein Kopf an Kopf Spiel, wobei unser Gegner als glücklicher Sieger herauskam. Ja schade, solche Spiele machen Spaß.

Leider hatten wir in der Folge wenig Glück, trotz guten Spiels. Entweder folg die Sau zum Gegner oder aus dem Spielfeld. Wir waren dennoch nicht verzweifelt und haben den Tag mit Spaß und einem Sieg beendet.

Fazit: Niemals den Mut und Hoffnung verlieren und immer weiter machen.

Erkenntnis: Ein Team kann in solcher Situation sehr gut wachsen, danke Gesa.