2026 • Bouleturnier nach 25 Jahren
Das Nachbarschafts-Bouleturnier „Coup dìl Pleut“ hat eine bewegte Geschichte,
die bis ins Jahr 2001 zurückreicht. Damals hatte Thomas Heisterkamp, bekannt für seine Begeisterung nicht nur für das Boulespiel, sondern auch für das Organisieren von Veranstaltungen, die Idee, Nachbarn und Freunde zu einem gemeinsamen Tag voller Spiel und Freude einzuladen. Die Resonanz war überwältigend, und das Turnier entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil des nachbarschaftlichen Miteinanders. Über fünf Jahre hinweg traf man sich regelmäßig, um gemeinsam Boule zu spielen, bis sich die Lebenswege vieler aus beruflichen Gründen in verschiedene Städte trennten.
Nach 25 Jahren und mit vielen inzwischen im Ruhestand, war es Thomas, der das Turnier wieder zum Leben erweckte. Die Einladung stieß auf große Begeisterung: Sage und schreibe 20 Spielerinnen und Spieler kamen zusammen, um einen unvergesslichen Tag zu erleben. Die Veranstaltung fand auf dem liebevoll hergerichteten Bouleplatz der Siedlung statt. Schon am frühen Morgen herrschte geschäftiges Treiben, als die letzten Vorbereitungen getroffen wurden – Tische wurden gedeckt, Getränke und Snacks bereitgestellt und die Boulekugeln poliert.
Um 11 Uhr eröffnete Thomas mit einer herzlichen Begrüßungsrede das Turnier und erklärte den Ablauf. Die Teams wurden nach dem Losprinzip zusammengestellt: Jede Spielerin bekam einen männlichen Mitspieler zugewiesen, sodass die Teams bunt gemischt und kaum Ehepaare gemeinsam antraten. Es bildeten sich zwei Gruppen mit jeweils fünf Teams. In einer spannenden Vorrunde traten die Teams in vier Spielen gegeneinander an, wobei es viele knappe Partien und ausgelassene Stimmung gab. Das Wetter spielte mit – strahlender Sonnenschein und eine leichte Brise sorgten für die perfekte Turnieratmosphäre.
Nach den Gruppenspielen standen die Finalisten fest:
Gruppe A – Frederike Öhmann und Georg Rott
Gruppe B – Magdalene Kintrup und Heinz Zabel
Die jeweiligen Gruppensieger spielten den Turniersieg aus. In einem packenden Finale setzten sich Magdalene Kintrup und Heinz Zabel durch und sicherten sich den ersten Platz. Die Freude über den Sieg war groß, und es gab viel Applaus für die Gewinner sowie für alle Teilnehmenden, die mit Ehrgeiz und Fairness gespielt hatten.
Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Organisationsteam, das mit viel Herzblut für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Das hervorragende Catering bot für jeden Geschmack etwas – von frischen Salaten über herzhafte Snacks bis zu selbstgebackenem Kuchen. Auch für kühle Getränke war bestens gesorgt, sodass sich alle rundum wohlfühlten. Die entspannte, freundschaftliche Atmosphäre und die zahlreichen Gespräche am Spielfeldrand machten das Turnier zu einem echten Highlight im Nachbarschaftsleben. Ohne die Leidenschaft und das Engagement aller Beteiligten wäre diese gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen, und viele freuen sich schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.